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Forums » Schatten über Camelot - Deutsch » Alte gegen neue Ritter - wer ist besser?
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atefec
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August 2005
Alte gegen neue Ritter - wer ist besser? Thu, 19 June 2008 15:51
So, jetzt hatte ich auch Gelegenheit, die Erweiterung auszupacken. Die wichtigsten Fragen wurden ja schon durch die Veröffentlichung der Spielregel beantwortet. Die Spezialfähigkeiten der meisten neuen Ritter waren allerdings noch unbekannt.

Ich will mal einen ersten Vergleich und eine Bewertung wagen, welche Ritter mir besser gefallen. Schließlich muss man sich (mit Ausnahme von König Artus, der immer mitspielt) bei jeder Farbe entweder für den alten oder den neuen Ritter entscheiden. Ich gehe dabei von getreuen Rittern aus - aus der Sicht eines Verräters würde die Wahl wohl teilweise anders ausfallen.

Blau:
Sir Kay: (alt) Spielt eine zusätzliche weiße Kampfkarte, wenn er auf einer Queste steht, auf der ein Kampf endet.
Sir Owain: (neu) Wirft im Kampf gegen eine Belagerungsmaschine erst den achtseitigen Würfel, bevor er Kampfkarten spielt.

Sir Owain ist der perfekte Ritter um Belagerungsmaschinen zu bekämpfen. Sir Kay ist jedoch flexibler einsetzbar. Das gibt für mich den Ausschlag und ich würde Sir Kay bevorzugen.

Gelb:
Sir Galahad: (alt) Kann eine weiße Spezialkarte seiner Wahl ausspielen.
Sir Gaheris: (neu) Darf eine Merlin-Karte vom Ablagestapel an sich nehmen, wenn er dafür 3 weiße Karten aus seiner Hand ablegt.

Sir Galahad war von jeher einer meiner Lieblingsritter. Wenn er von Artus mit Spezialkarten versorgt wird, kann er spielentscheidend sein. Da kommt Sir Gaheris meiner Meinung nach nicht ran, vor allem weil der Preis von drei Karten für eine Merlin-Karte auch nicht gerade gering ist.

Lila:
Sir Tristan: (alt) Kann sich zusätzlich zu seiner Heldentat kostenlos von Camelot fortbewegen.
Sir Gareth: (neu) Zieht eine weiße Karte, wenn er während seiner Heldentat-Phase eine Bewegung erfolgreich beendet.

Sir Tristan ist nicht die schlechteste Figur, da er sich kostenlos von Camelot fortbewegen kann. Andere Ritter müssen einen Lebenspunkt opfern, wenn sie am Zielort gleich noch eine Karte ausspielen wollen. Sir Tristans Fähigkeit wird durch die neuen Reisekarten aber etwas ausgehebelt und deshalb ist sein Nachkömmling Sir Gareth durchaus interessant. Er ist zwar auch von den Reisekarten betroffen, dafür findet seine Fähigkeit auch beim Reisen zwischen den Questen Anwendung, nicht nur von Camelot weg. Und weiße Karten kann man immer brauchen! Vom ersten Gefühl her geht mein Punkt deshalb an Sir Gareth!

Weiß:
Sir Parzival: (alt) Darf sich die oberste Karte im schwarzen Stapel anschauen und dann entscheiden, was er als Fortschritt des Bösen machen will.
Sir Geraint: (neu) Darf beim Fortschritt des Bösen anstelle der ansonsten zur Auswahl stehenden Aktionen zwei weiße Karten abwerfen.

An Sir Parzival haben sich ja schon immer etwas die Geister geschieden. Zum Ende des Spiels hin kann seine Fähigkeit sehr nützlich sein, zuvor hilft sie aber oft nicht wirklich weiter. Bei Sir Geraint geht es einem von meinem ersten Eindruck her nicht anders. Steht eine Queste Spitz auf Knopf oder hat Geraint ohnehin schlechte Karten auf der Hand, kann seine Fähigkeit schon nützen. Alles in allem würde ich mich jedoch zwischen diesen beiden Rittern für Sir Parzival entscheiden.

Schwarz:
Sir Palomides: (alt) Gewinnt 1 zusätzlichen Lebenspunkt, wenn er bei einer abgeschlossenen Queste weilt.
Sir Lamorak: (neu) Immer wenn er 1 Lebenspunkt verlieren würde, kann er stattdessen zwei weiße Karten abwerfen.

Hier geht mein Votum klar zu Sir Lamorak. Es hat mich bei Sir Palomides schon immer geärgert, wenn er von einer Queste zur nächsten rennt, nur um Lebenspunkte abzugrasen. Mit der Erweiterung und den Reisekarten würde das ohnehin nicht mehr richtig funktionieren.
Sir Lamorak spart dafür Lebenspunkte und deshalb ist er bei dieser Wahl mein Favorit. Zugegeben spart er nur dann, wenn er Lebenspunkte verlieren würde, aber das dürfte bei der Erweiterung ja öfter passieren. Zu seiner Spezialfähigkeit habe ich noch ein eigenes Thema erstellt.
EDIT: Ein guter Hinweis von Funfairist: Sir Lamorak kann aufgrund seiner Spezialfähigkeit ein wesentlich höheres Risiko eingehen und auch einmal bei einer praktisch verlorenen Quest ausharren. Damit kann er vielleicht die ein oder andere Quest noch herumreißen. Mein Fazit somit: Klarer Punktsieg für Sir Lamorak!

Grün:
Sir Gawain: (alt) Zieht 3 statt 2 weiße Karten als Heldentat in Camelot
Sir Bors: (neu) Wird immer berücksichtigt, wenn weiße Karten verteilt werden, auch wenn er an einem anderen Ort steht.

Unentschieden! Die Fähigkeit von Sir Bors kann in bestimmten Spielsituationen sehr interessant sein (z. B. wenn er auf einer Queste steht und ihm kurz vor Schluss die passenden Karten ausgehen). Sir Gawain kann mit vielen weißen Karten aber ebenfalls sehr nützlich sein. Es ist im Vorfeld schwer zu sagen, welche Fähigkeit während des Spiels sich als wirklich hilfreicher erweisen wird.

Orange:
Sir Bedivere: (alt) Kann eine weiße Karte abwerfen und als Ersatz eine neue ziehen.
Sir Caradoc: (neu) Kann einen Lebenspunkt opfern, um zwei weiße Karten zu ziehen.

Diesen Vergleich gewinnt Sir Bedivere. Seine Fähigkeit ist sehr nützlich (sowohl für Getreue als auch für Verräter Twisted Evil ). Lebenspunkte sind meines Erachtens hingegen viel zu wertvoll, um sie für zwei weiße Karten zu opfern.


Wie sieht eure Meinung aus? Würdet ihr anders wählen?

[Updated on: Thu, 19 June 2008 16:02]

      
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Re:Alte gegen neue Ritter - wer ist besser? Fri, 20 June 2008 10:20
So,

dann wollen wir doch x... Very Happy

atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Blau:
Sir Kay: (alt) Spielt eine zusätzliche weiße Kampfkarte, wenn er auf einer Queste steht, auf der ein Kampf endet.
Sir Owain: (neu) Wirft im Kampf gegen eine Belagerungsmaschine erst den achtseitigen Würfel, bevor er Kampfkarten spielt.

Sir Owain ist der perfekte Ritter um Belagerungsmaschinen zu bekämpfen. Sir Kay ist jedoch flexibler einsetzbar. Das gibt für mich den Ausschlag und ich würde Sir Kay bevorzugen.



Bei unseren Spielen war Sir Kay immer derjenige, der auf den Zinnen von Camelot ausharrte und gegen die Belagerungsmaschinen kämpfte. Da er immer eine Karte am Ende abgeben konnte, war es ihm gelungen 3-5 Maschinen zu zerstören. Seine Spezialfähigkeit beim Drachen, bei Lanzelot, am Strand und so weiter waren eher dürftig. Ich finde darum Sir Owain echt nicht schlecht, zumindest bei unserer Spielweise. Es kommt wohl auf die Kombination an. Ich würde mich wohl für Kay entscheiden, wenn Sir Gawain mitspielt (3 x weiße Karten in Camelot), dann macht er halt die Drecksarbeit!!!

atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Gelb:
Sir Galahad: (alt) Kann eine weiße Spezialkarte seiner Wahl ausspielen.
Sir Gaheris: (neu) Darf eine Merlin-Karte vom Ablagestapel an sich nehmen, wenn er dafür 3 weiße Karten aus seiner Hand ablegt.

Sir Galahad war von jeher einer meiner Lieblingsritter. Wenn er von Artus mit Spezialkarten versorgt wird, kann er spielentscheidend sein. Da kommt Sir Gaheris meiner Meinung nach nicht ran, vor allem weil der Preis von drei Karten für eine Merlin-Karte auch nicht gerade gering ist.



Da stimme ich Dir zu 100% zu. Nichts geht über Galahad zusammen mit dem König! Also, Galahad ist mein absoluter Favorit!

atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Lila:
Sir Tristan: (alt) Kann sich zusätzlich zu seiner Heldentat kostenlos von Camelot fortbewegen.
Sir Gareth: (neu) Zieht eine weiße Karte, wenn er während seiner Heldentat-Phase eine Bewegung erfolgreich beendet.

Sir Tristan ist nicht die schlechteste Figur, da er sich kostenlos von Camelot fortbewegen kann. Andere Ritter müssen einen Lebenspunkt opfern, wenn sie am Zielort gleich noch eine Karte ausspielen wollen. Sir Tristans Fähigkeit wird durch die neuen Reisekarten aber etwas ausgehebelt und deshalb ist sein Nachkömmling Sir Gareth durchaus interessant. Er ist zwar auch von den Reisekarten betroffen, dafür findet seine Fähigkeit auch beim Reisen zwischen den Questen Anwendung, nicht nur von Camelot weg. Und weiße Karten kann man immer brauchen! Vom ersten Gefühl her geht mein Punkt deshalb an Sir Gareth!



Hmmm, weiß nicht so recht! Ich fand Sir Tristan eigentlich nicht schlecht, da wir ihn so spielen, dass er durch Züge zu fast beendeten Questen immer hinzukam, um ein Leben mit abzustauben! Denn dieses konnte er durch zusätzliche Aktionen (Spezialkarte) wieder abgeben. Ich kann mir aber auch den neuen Herrn Gareth gut vorstellen. Hm, allerdings neigt man dann dazu, viel herum zu irren, und evtl. auf neg. Ereignisse zu treffen! Ich weiß noch nicht: Unentschieden!


atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Weiß:
Sir Parzival: (alt) Darf sich die oberste Karte im schwarzen Stapel anschauen und dann entscheiden, was er als Fortschritt des Bösen machen will.
Sir Geraint: (neu) Darf beim Fortschritt des Bösen anstelle der ansonsten zur Auswahl stehenden Aktionen zwei weiße Karten abwerfen.

An Sir Parzival haben sich ja schon immer etwas die Geister geschieden. Zum Ende des Spiels hin kann seine Fähigkeit sehr nützlich sein, zuvor hilft sie aber oft nicht wirklich weiter. Bei Sir Geraint geht es einem von meinem ersten Eindruck her nicht anders. Steht eine Queste Spitz auf Knopf oder hat Geraint ohnehin schlechte Karten auf der Hand, kann seine Fähigkeit schon nützen. Alles in allem würde ich mich jedoch zwischen diesen beiden Rittern für Sir Parzival entscheiden.



Sir Parzival ist echt nicht schlecht! Zumindest am Anfang und in der Mitte des Spiels. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass zum Ende hin Sir Geraint sehr hilfreich sein kann. Weiter ist er als verräter echt gut, da man sich so evtl. guter Karten entledigen kann - selbstverständlich NUR UM DIE ANDEREN ZU SCHÜTZEN!!! Twisted Evil

atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Schwarz:
Sir Palomides: (alt) Gewinnt 1 zusätzlichen Lebenspunkt, wenn er bei einer abgeschlossenen Queste weilt.
Sir Lamorak: (neu) Immer wenn er 1 Lebenspunkt verlieren würde, kann er stattdessen zwei weiße Karten abwerfen.

Hier geht mein Votum klar zu Sir Lamorak. Es hat mich bei Sir Palomides schon immer geärgert, wenn er von einer Queste zur nächsten rennt, nur um Lebenspunkte abzugrasen. Mit der Erweiterung und den Reisekarten würde das ohnehin nicht mehr richtig funktionieren.
Sir Lamorak spart dafür Lebenspunkte und deshalb ist er bei dieser Wahl mein Favorit. Zugegeben spart er nur dann, wenn er Lebenspunkte verlieren würde, aber das dürfte bei der Erweiterung ja öfter passieren. Zu seiner Spezialfähigkeit habe ich noch ein eigenes Thema erstellt.
EDIT: Ein guter Hinweis von Funfairist: Sir Lamorak kann aufgrund seiner Spezialfähigkeit ein wesentlich höheres Risiko eingehen und auch einmal bei einer praktisch verlorenen Quest ausharren. Damit kann er vielleicht die ein oder andere Quest noch herumreißen. Mein Fazit somit: Klarer Punktsieg für Sir Lamorak!



Ganz eindeutig der neue Ritter! Ich fand es immer ziemlich ärgerlich, wenn Sir Palomides mitgespielt hat, und dann auch noch der Verräter war. Auf Lamorak freue ich mich schon richtig!!! Mein Favorit!

atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Grün:
Sir Gawain: (alt) Zieht 3 statt 2 weiße Karten als Heldentat in Camelot
Sir Bors: (neu) Wird immer berücksichtigt, wenn weiße Karten verteilt werden, auch wenn er an einem anderen Ort steht.

Unentschieden! Die Fähigkeit von Sir Bors kann in bestimmten Spielsituationen sehr interessant sein (z. B. wenn er auf einer Queste steht und ihm kurz vor Schluss die passenden Karten ausgehen). Sir Gawain kann mit vielen weißen Karten aber ebenfalls sehr nützlich sein. Es ist im Vorfeld schwer zu sagen, welche Fähigkeit während des Spiels sich als wirklich hilfreicher erweisen wird.



Was für ein Schnorrer! Scheint so, als ob Bors auch ein guter verräter sein könnte, denn der kriegt ja immer etwas ab! Im Gegensatz zu Gawain bekommt er überall Karten, was den Vorteil gegenüber Gawain hat, dass er nicht nur in Camelot hocken muss! Könnte ich mir auch gut bei Soloquesten vorstellen, die Bors bekämpft, auch wenn er die Anzahl der Karten noch nicht auf den Händen hat! Bin gespannt, also auch unentschieden!

atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51



Orange:
Sir Bedivere: (alt) Kann eine weiße Karte abwerfen und als Ersatz eine neue ziehen.
Sir Caradoc: (neu) Kann einen Lebenspunkt opfern, um zwei weiße Karten zu ziehen.

Diesen Vergleich gewinnt Sir Bedivere. Seine Fähigkeit ist sehr nützlich (sowohl für Getreue als auch für Verräter Twisted Evil ). Lebenspunkte sind meines Erachtens hingegen viel zu wertvoll, um sie für zwei weiße Karten zu opfern.



Hmmmm, schwierig! Also, ich finde Bedivere echt super, und ich stimme Dir absolut zu, wenn es um die Kostbarkeit von Lebenspunkten geht! Jedoch kommt es auf die Situation an, wann man wie und wo Karten braucht! Man muss ja bedenken, dass das seine Spezialfähigkeit ist, sprich, das ersetzt keinen Zug. Wenn er in Camelot ist, könnte er also durch Abgabe eines Lebens gleich 4 Karten ziehen! Bei 5 Leben macht man das doch 2x, oder nicht!? Schwupps hat man 8 Karten auf der Hand!!! Also, auch hier kommt es auf die Kombination an!

Wow, ich bin echt begeistert, und unsere Schatten-Gruppe schleckt sich schon die Griffel! Erfahrungsberichte werden folgen...

Gruß

KK
      
atefec
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August 2005
Re:Alte gegen neue Ritter - wer ist besser? Tue, 24 June 2008 15:35
Funfairist schrieb am Fri, 20 June 2008 10:20


atefec schrieb am Thu, 19 June 2008 15:51

Gelb:
Sir Galahad: (alt) Kann eine weiße Spezialkarte seiner Wahl ausspielen.
Sir Gaheris: (neu) Darf eine Merlin-Karte vom Ablagestapel an sich nehmen, wenn er dafür 3 weiße Karten aus seiner Hand ablegt.

Sir Galahad war von jeher einer meiner Lieblingsritter. Wenn er von Artus mit Spezialkarten versorgt wird, kann er spielentscheidend sein. Da kommt Sir Gaheris meiner Meinung nach nicht ran, vor allem weil der Preis von drei Karten für eine Merlin-Karte auch nicht gerade gering ist.



Da stimme ich Dir zu 100% zu. Nichts geht über Galahad zusammen mit dem König! Also, Galahad ist mein absoluter Favorit!


Und noch ein Argument gegen Sir Gaheris: Wenn die 6. Hexe ins Spiel kommt ("Für den Rest der Partie wird jede gespielte Merlin-Karte dauerhaft aus dem Spiel genommen, statt nur auf den Ablagestapel gelegt.") geht er mit seiner Spezialfähigkeit völlig baden...
      
    
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